Gestern abend habe ich auf stadionwelt.de mal wieder die Zuschauertabelle angeschaut.
Auf den vorderen Plätzen natürlich jede Menge Fussballvereine - aber der ein oder andere Handball- und Eishockeyclub stösst da schon rein. Auf den Rängen 30 -100 findet man diverse Clubs der beiden Sportarten. Teilweise überholen Einzelne so manche Fussballer aus Liga 1 und 2!!
Nach dem enormen Rückgang der Zuschauerzahlen im Eishockey, signifikant hier vor allem Hamburg, Köln und Düsseldorf, wird Handball zur Nummer 2 der Zuschauersportarten.
Hier keimt bei mir aber die Frage auf: Was tun wir im Aufstiegsfall?? Mit jeweils rund 2500 Zuschauern Fassungsvermögen in Solingen und Bayerhalle würden wir selbst bei 100% Auslastung der Hallen im unteren Bereich der Zuschauertabelle in Liga 1 wandeln. Was tun? In die in Solingen ungeliebte Unihalle? Selbst wenn - es bringt nichts. 3200 Zuschauer sind immer noch im unteren Drittel. Mit Kiel, Hamburg, Flensburg, Mannheim und Gummersbach (Köln) sollte man sich sicher nicht vergleichen und mithalten wollen - aber auch die anderen Teams warten mit größeren Hallen auf. Die HSG Frankfurt, bisher in Münster und Kriftel mit kleinen Hallen unterwegs, kann durch die Fusion auch auf die Ballsporthalle mit 5200 Maximalbesuchern zählen. In Solingen/Wuppertal bietet sich keine größere Halle, an Neu- oder Ausbau ist nicht zu denken. Wird das auf Dauer zu DEM entscheidenden Wettbewerbsnachteil, was eine Etablierung im Oberhaus angeht?
Wer mit mir mal lose über ungelegte Eier diskutieren und überlegen mag, erfülle mich doch mal bitte mit Input. Nicht, das es aktuell wichtig wäre - aber ich mags nicht, wenn ungelöste "Probleme" in meinem Kopf spuken

Gruß
Sven