Hi zusammen,
ich weiß, hier sind viele von euch schon deutlich weiter als ich, aber vielleicht erkennt sich ja jemand wieder oder kann was dazu sagen. Ich habe jetzt seit ein paar Wochen die Theorie und den Sprechfunkteil hinter mir – also zumindest den „offiziellen“ Part. Hat auch alles geklappt, Prüfung durch, keine groben Fehler, alles eigentlich okay.
Aber irgendwie… ich fühl mich trotzdem nicht wirklich sicher. Also nicht nur im Sinne von „ist ja alles neu“, sondern so ein ganz komisches Gefühl, dass ich beim nächsten Mal komplett den Faden verliere, sobald ich wirklich in einer Stresssituation bin oder einfach mal mehrere Dinge auf einmal passieren. Ich sitz dann manchmal vorm Funkgerät (bzw. meiner kleinen Simulation zuhause), fang an zu reden, und plötzlich ist alles weg. Keine Ahnung mehr, wie ich’s jetzt korrekt formulieren soll, was zuerst kommt, ob ich irgendwas vergessen hab. Und dann kommt so ein bisschen Panik hoch, obwohl’s eigentlich ja gerade nicht mal ernst ist.
Mir ist schon klar, dass Routine das irgendwann legt, aber ich frage mich halt: Wie lange dauert das bei euch so? Gibt’s vielleicht Wege, wie man sich in sowas wirklich reindenkt, damit es „schneller“ geht, wenn ihr versteht, was ich meine? Ich hab manchmal das Gefühl, dass es bei anderen wie selbstverständlich flutscht, während ich da ewig an einer simplen Positionsmeldung rumkaue. Und das nervt mich ehrlich gesagt auch, weil ich weiß, dass ich es ja eigentlich kann. Nur abrufen klappt halt nicht sauber.
Mich würde echt mal interessieren, ob das nur mein persönliches Kopfkino ist oder ob andere das auch kennen. Und wenn ja, wie ihr das irgendwann überwunden habt. Ging das mit mehr Praxis einfach weg, oder habt ihr bewusst an irgendwas gearbeitet, um sicherer zu werden? Vielleicht ist das ja einfach ein normaler Schritt und ich seh das grad nur zu eng.