Zur Erinnerung, das Hallenproblem in Solingen ist ja nicht neu, sondern besteht seit mindestens 1965.
Der damalige Vorzeigeklub BSV Solingen 98 ist daran gescheitert. Als man 1967 in die 1. Handballbundesliga aufstieg, spielte der BSV vor max. 1000 Zuschauern in der Ohligser Schützenburg. Eine Stuhlreihe um´s Spielfeld, dahinter in Dreierreihen Stehplätze, eigene Erfahrung. Zwischendurch Spiele in der alten Kölner Sporthalle. Das konnte nicht gut gehen, Abstieg 1969 und ab in die Versenkung.
Wenn man die früheren Zuschauerzahlen beim Feldhandball im Walder Stadion betrachtet (ab 3000 aufwärts) und vor 1966 der Solinger Anhang bei den Westdeutschen Hallenhandballmeisterschaften in der Westfalenhalle zwischen 5 und 6000 lag, trauer ich noch heute den verpassten Chancen nach!
Der Klingenhallenbau 1973 kam zu spät und war in meinen Augen zu klein.
Aber Weitsicht war noch nie Solinger Stärke, siehe die Umbauten Graf Wilhelm Platz und Mühlenhof.
Jetzt hat man das Problem wieder, wobei die Unihalle in der Form, aus Zuschauersicht, vom Schach bis zum Tischtennis zu gebrauchen ist, nur da kann man von allen Plätzen sehen.
Ich hoffe, das eine vernünftige Lösung gefunden wird, sonst droht das Projekt BHC lang fristig zu scheitern.
Identifikatsionsprobleme habe ich keine. Mir ist wurscht ob ich in die Klingen- oder Unihalle fahren muß.
Meine Frau und ich, haben einfach Spass am Handball!