Unihalle - Sanierung oder Neubau?

Re: Unihalle - Sanierung oder Neubau?

Beitragvon Sven am Mi 24. Okt 2012, 13:52

Meikel hat geschrieben:Stimmung war gestern gut...in der Klingenhalle wäre das aus meiner Sicht nicht anders gewesen. Neue Halle muss her, mir eigentlich egal wo. Denn wirklich Spaß macht es mir in keiner der beiden Hallen. Sicht ist in der Klingenhalle besser, Verkehrsanbindung/Parken in der Unihalle.

Den Bezug rot/blau zur Stadt Wuppertal herzustellen ist sehr weit hergeholt. Die Überlegung, nach Wuppertal wegen der größeren Kapazität zu gehen, hat sich letztlich auch nicht gelohnt, da man 2.300 Zuschauer auch locker in der Klingenhalle untergebracht hätte.


Zu Punkt eins: Korrekt. Mal ne andere Idee - schon mal mit der Stadt Haan gesprochen worden? Die sind erfahrungsgemäß sehr umgänglich, haben Flächen an der A46 und sind nun mal wirklich recht "zentralbergisch", wenn man Wuppertal/Solingen betrachtet? Gemeinschaftsprojekt Städte, BHC, Brose, Hako?

Zu Punkt zwei: Weit hergeholt? genauso weit, wie blau-gelb zu Solingen oder rot-weiss zum FC Köln? ;) Eindeutiger geht in der Farbkombination nicht. Dass das nicht so gewollt war, ja. Das glaube ich auch. Man hat eben nicht drüber nachgedacht. Allein da liegt aber genau der Fehler. Sollte man vorher tun ;)

Zu Punkt drei: Stimmt. Ob allerdings in der Klingenhalle 2300 gekommen wären, werden wir ehrlicherweise eben auch nie erfahren... . Moralisch korrekter wärs aber gewesen,ja. Mein Reden.
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Re: Unihalle - Sanierung oder Neubau?

Beitragvon pletti79 am Mi 24. Okt 2012, 14:01

Ob allerdings in der Klingenhalle 2300 gekommen wären, werden wir ehrlicherweise eben auch nie erfahren... .


In der Klingenhalle wären es aber nur 1.800 gewesen. :roll:

Glaubt ihr allen Ernstes die angegebene Zuschauerzahl? Das waren 2.900, der BHC wollte 2.500 angeben und nachdem man so dermaßen verarscht wurde, hat man den Spieß kurzerhand mit 2.290 rumgedreht... :lol:

So oder so ähnlich...
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Re: Unihalle - Sanierung oder Neubau?

Beitragvon Sven am Mi 24. Okt 2012, 14:01

...es gibt zumindest deutliche Differenzen zwischen verschiedenen Medienangaben, ja :lol:
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Re: Unihalle - Sanierung oder Neubau?

Beitragvon Meikel am Mi 24. Okt 2012, 14:18

In Sachen Farben hat der BHC es in den letzten Jahren nie genau genommen:

Im letzten Jahr haben wir (Vereinsfarben blau-weiß) zu Hause in schwarz und auswärts in rot gespielt...Noch Fragen?
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Re: Unihalle - Sanierung oder Neubau?

Beitragvon Sven am Mi 24. Okt 2012, 14:35

Ja. hab ich. Warum hab ich mich genau darüber noch nicht vorher beschwert, obwohl mich genau das schon immer gestört hat :D

Blau-weiss, bitte!
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Re: Unihalle - Sanierung oder Neubau?

Beitragvon Meikel am Mi 24. Okt 2012, 15:02

100% Zustimmung. Das schönste Trikot war immernoch das dunkelblaue aus der Saison 2007/2008.
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Re: Unihalle - Sanierung oder Neubau?

Beitragvon haestener am Do 25. Okt 2012, 13:46

Noch ein Wort zu einer neuen Halle. Wenn an der Uni nichts anderes, bzw. neues entsteht, sind andere Projekte auch bei mir, mehr der Wunsch der Vater des Gedankens.

Wie wollen die Stadtoberen der total klammen Städte ihren anderen Bürgern so etwas vermitteln?
Alles wird zusammengestrichen und dann ein Neubau, ich kann´s nicht glauben. Ob Werbefaktor hin oder her.
Und dann noch die verschiedenen Interessen der Städte.
Wie z.B. hier in Solingen eine Mehrheit zu stande kommen soll, keine Ahnung.

Auch Haan wurde angeschnitten, warum sollte ausgerechnet das kleine Haan ein solches Projkt stemmen?
Wo liegt für Haan der Nutzen, außer Kosten sehe ich keinen.

Wir werden wohl für längere Zeit mit den Gegebenheiten leben müssen!
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Re: Unihalle - Sanierung oder Neubau?

Beitragvon Sven am Do 25. Okt 2012, 14:34

Wir werden mit den Gegebenheiten aber nicht leben KÖNNEN. Zumindest nicht dauerhaft in Liga 1 :!:

Was Haan davon hätte? Dauerhafte Werbepräsenz im TV. Wenn die beiden Hauptbeteiligten nicht wollen - freut sich eben der Dritte. Finanzierung von allen gemeinsam, analog Schloß Burg, wo sich auch drei Städte den Betrieb teilen.
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Re: Unihalle - Sanierung oder Neubau?

Beitragvon pletti79 am Do 25. Okt 2012, 16:30

Ein solches Projekt kann nur über private Investoren laufen. Auch in anderen Regionen sind die kommunalen Träger nicht diejenigen, die die Hallen bauen bzw. betreiben. Die Kommunen können allenfalls bei der Bereistellung eines Grundstückes dem Verein oder dem privaten Träger entgegenkommen.

Aber das ist ja nicht das einzige Problem. Denn eine solche Halle muss ja auch zumindest halbwegs ausgelastet sein. Man kriegt so eine Halle ja nu nicht mit 15 Handballspielen im Jahr profitabel. Schließlich soll unser Vorbild ja nicht das dekadente Düsseldorf sein, die ein teures und edles (aber für Sportveranstaltungen völlig falsch konzipiertes) Castello dahinsetzen, was nach 10 Jahren noch 10 Veranstaltungen im Jahr sieht.
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Re: Unihalle - Sanierung oder Neubau?

Beitragvon werbefuzzi am Do 25. Okt 2012, 20:43

pletti79 hat geschrieben:Ein solches Projekt kann nur über private Investoren laufen. Auch in anderen Regionen sind die kommunalen Träger nicht diejenigen, die die Hallen bauen bzw. betreiben. Die Kommunen können allenfalls bei der Bereistellung eines Grundstückes dem Verein oder dem privaten Träger entgegenkommen.

Aber das ist ja nicht das einzige Problem. Denn eine solche Halle muss ja auch zumindest halbwegs ausgelastet sein. Man kriegt so eine Halle ja nu nicht mit 15 Handballspielen im Jahr profitabel. Schließlich soll unser Vorbild ja nicht das dekadente Düsseldorf sein, die ein teures und edles (aber für Sportveranstaltungen völlig falsch konzipiertes) Castello dahinsetzen, was nach 10 Jahren noch 10 Veranstaltungen im Jahr sieht.


Genauso ist es, siehe aktuelles Beispiel Gummersbach, die Stadt stellt das Premiumgrundstück mitten in der Stadt und den Rest finanzieren diverse Investoren.
Die Städte haben nur ein Interesse an einer Halle, wenn darin auch städtische Veranstaltungen stattfinden können, zum Beispiel Schulsport, Breitensport, Weiterbildungen, etc. Deshalb wird kein Wuppertaler oder Solinger Schulkind nach Haan zum Sportunterricht fahren.
Ein Neubau kommt bei den knappen Finanzlagen für die Städte nur dann in Frage, wenn sich durch die Einnahmen und Ersparnisse bei den Unterhaltskosten das ganze rechnet, siehe aktuelles Beispiel Unihalle.
Ein kommerzieller Neubau ohne städtische Beteiligung kommt nur durch einen privatwirtschaftlichen Investor oder Konsortium zustande, die dann die Namensrechte der Halle auf eine bestimmte Zeit vermarkten. So einen zu finden, dürfte allerdings in unserer Region recht schwierig sein.
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