Ein paar Beispiele, warum ich die sonstige Präsenz als "höherwertig" ansehe, als den Spielort.
American Football interessiert in Deutschland keinen Menschen. Zu Bundesligaspielen kommen ein paar hundert Männeckes. RheinFire hatte die Hütte trotzdem voll. Warum? Präsenz, Präsenz, Präsenz. Plakate, Roadshows, Marketing, DSF Übertragung.
Im Fussball gibts auch ausserhalb Bayerns viele FCB Fans. Weil die auch in NRW und Hamburg noch genug Gelegenheit haben, "ihren" Verein zu erleben. Internet, Sky, Kicker, FCB-TV usw usw. Hätten wir eine Medienlandschaft wie 1970, gäbe es in unseren Breiten deutlichst weniger FCB Sympathisanten.
Läge es nur am Erfolg der Bayern, müssten Eishockeyinteressierte hierzulande auch verstärkt zu Berlin oder Mannheim tendieren. Tun sie aber nicht. Keine Präsenz im TV oder sonst wo. Generell ein gutes Beispiel: Eishockeyinteresse nimmt seit nicht mehr vorhandener Medienpräsenz generel drastisch ab.
Hab ich meine Traumfrau getroffen und die wohnt weit weg, muss ich eben auf mich aufmerksam machen. Mit ein bischen Glück interessiert die sich dann und sitzt im Auto. Wenn ich aber hier hocken bleibe und nur schwärme "ich bin aber doch so toll für Dich" (wie es der BHC aktuell tut: In Wtal hocken und betonen, "man sei auch für SG und RS DER Verein"), weiss die nichtmal, das ich existiere... .